Tapetenwechsel für die PowerShell Konsole

PowerShell ist schon eine coole Sache! Leider wird diese “Coolness” nicht über ihr Interface widergespiegelt, sondern es sind eher die inneren Werte die die PowerShell zu einem – für mich – absolut unverzichtbaren Werkzeug machen. Das gegenwärtige “Outfit” der PowerShell Konsole sieht folgendermaßen aus: Inspiriert von dem wohl zurzeit schicksten Editor – dicht gefolgt von VS11 natürlich😉 – “Sublime Text 2“, habe ich mich dazu entschlossen die PowerShell neu einzukleiden: Ob das neue Styling nun den Geschmack des Lesers trifft liegt ehrlich gesagt außerhalb meines subjektiven Relevanzkorridors. Mir gefällts jedenfalls!😉 Aber keine Sorge, die Farben können natürlich nach eigenem Gutdünken angepasst werden.

Und hier die Schritt für Schritt Anleitung

Zuerst muss man die Konsoleneigenschaften der PowerShell anpassen. Dies kann man mit folgendem Script erledigen.

Ich hab nicht alle Farben angepasst, nur die, die mir in der PowerShell bisher untergekommen sind.

Zu beachten ist, dass die Farben im HEX-Code anzugeben sind. Die ersten zwei Stellen können ignoriert werden (bezieht sich NICHT auf die Transparenz, wie man vielleicht vermuten würde). Allgemein ist das Muster nicht mit den #ARGB-Werten, wie man sie z.B. aus WPF/Silverlight her kennt, zu verwechseln. Die Farben sind nämlich als BGR-Werte zu definieren, dh. 0x00FF0000 ist nicht rot, sondern blau! Hat mich einige Zeit gekostet, bis ich endlich kapiert habe wie die Farbe aufgeschlüsselt ist…

Am Ende des Scripts kopiere ich nun alle Werte, so dass diese Einstellungen auch für die Verknüpfung selbst verwendet werden. Andernfalls greifen diese Einstellungen nur, wenn die PowerShell über ihren vollständigen Namen aufgerufen wird. Hier ist zu beachten, dass der Ordner gleich zu benennen ist, wie der Verknüpfungsname (im Startmenü). Allerdings ist diese Verknüpfung etwas widerspenstig. Sie definiert nämlich ein eigenes Farbschema und ignoriert unsere Einstellungen gnadenlos. Was hilft ist einfach die alte Verknüpfung zu löschen und eine neue Verknüpfung zu erstellen. Eventuell sollte man das Ausführungsverzeichnis auf %HOMEDRIVE%%HOMEPATH% festlegen, wie es vorher definiert war. Wie bereits gesagt, der Name ist wichtig, da sonst die Einstellungen wiederum nicht greifen. In meinem Beispiel verwende ich die Bezeichnung “Windows PowerShell”. Nun sollten die Einstellungen endlich Wirkung zeigen!

Kleine Zugabe

Um der PowerShell zusätzlich noch etwas Farbe zu verleihen habe ich schlussendlich noch den Prompt überschrieben. Dieses Code-Schnipsel kann im PowerShell-Profil hinterlegt werden, sodass es bei jedem Start geladen wird (eventuell kann man statt Green auch Blue hernehmen, was etwas mehr Kontrast zu den Warnmeldungen hat).

Hier nochmal die Ausgabe mit allen Farben:

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